"Costa Rica Party" in der Kirche. Die letzte Planung in der Woche vorher lief etwas drunter und drüber. Brett, der Pfarrer, ist aufgrund von Stress völlig erschöpft. Seine vielen Ämter haben ihm zu viel abverlangt und somit hat er drei Wochen Erholungsurlaub von seinem Arzt verschrieben bekommen.
Dadurch ist der Hauptorganisator des Costa Rica Festes weggefallen. Wim und Louise (Erwachsene, die auch beim Kfc mithelfen) sind dann für ihn eingesprungen. Da Fiorella und ich von Anfang an beim Organisieren mit dabei waren, wussten wir über alle Pläne Bescheid und die Party konnte doch noch steigen. (Es würde darüber nachgedacht das Fest zu verschieben.) Am Freitag wurde die sog. Fish Hall (erbaut von einem Pf. Fish) von uns dekoriert und fleißig Teile des Essens gekocht. Die Gäste haben selber auch noch Gerichte mitgebracht, von Rezepten die wir vorher verteilt hatten. Oben links ein Foto der Fish Hall mit einem Teil des Buffets und der costaricanischen Flagge. Rechts ein Foto von Fiorella in der Landestracht und mir am Buffet.
Zu diesem Fest waren die Kinder von Kfc und Mainly Music und deren Eltern eingeladen. Es kamen ungefähr 50 Leute. Nach dem leckeren costaricanischem Essen gab es "chocolate fish" (Schokoladenfische) aufgehängt an einer Schnur zum Nachtisch zum ohne Hände essen für die Kinder. Links ein Bild wie ein Kind dies versucht. Neben Sackhüpfen war das anschließende Tanzen bei Jung und Alt sehr beliebt. Fiorella hat zu passender Musik Salsa und Merengue Tanzschritte vorgetanzt und alle anderen sind dann mit eingestiegen.Das zweiwöchige Ferienprogramm hat am Montag, den 28.09. begonnen. Wir hatten jeden Tag knapp an die 50 Kinder, aber gottseidank auch mindestens sechs Mitarbeiter. Montags bis Freitags haben wir die energiegeladenen Grundschulkinder von 8 Uhr morgens bis 17 Uhr beschäftigt. Das Wetter war nicht immer frühlingshaft warm und so haben wir uns in Decken eingekuschelt.
Siehe Foto links. Man beachte den Zettel auf dem "chair" in spanisch und deutsch übersetzt wurde, damit die Kinder ein paar Wörter von Fiorellas und meiner Muttersprache lernen. Wir haben einige Ausflüge gemacht. Zweimal sind wir im Schwimmbad gewesen. Das war ne Gaudi! Musste nur aufpassen dass mich die Kinder nicht ertränken. Bei schönem Wetter sind wir natürlich auch draußen gewesen. Ein Ausflug galt dem Skate-Park, der den Kinder viel Spaß gemacht hat. Auf Skateboards, Cityrollern oder mit Inline-Skates ging es Rampen rauf und runter. Stürze sind dabei natürlich vorprogrammiert. Mit den Pflastern aus unserem Erste Hilfe Koffer oder einem Lollie ist dann aber auch schon meist genügend geholfen. Die Hauptattraktion war eine lange steil
e Rampe zum Schwungholen um dann über eine Schanze in ein Schaumstoffbecken zu springen. Rechts im Bild ein wagemutiges Kind beim Sprung. Sehr beliebt war auch die Hüpfburg, die an einem Tag im Garten der Kirche aufgebaut war.
Die Kinder haben den ganzen Nachmittag dort verbracht. Es war aber eher eine Rutsche als Hüpfburg. Vincent, ein anderer Mitarbeiter, kam auf die Idee die Kinder auf die Rutsche zu werfen. Auf den Fotos links und rechts
sieht man zum einen anhand dem Anfang der langen Schlange wie beliebt das war und zum anderen wie hoch und weit die leichten Kinder geflogen sind.An einem Morgen musste ich eine etwas ungewöhnlichere Arbeit machen. Das Kirchengebäude wurde vor ca. 50 Jahren von dem ursprünglichen Küstennahen Ort wegen Überschwemmungen zum jetzigen Ort "umgezogen".
Deswegen und aufgrund der viele Erdbeben sitzt die Kirche nicht direkt auf dem Erdboden, sondern auf Stützpfosten ungefähr 30cm über dem Boden. (Wegen den Erdbeben und den größtenteils Art Fertighäusern hat hier eigentlich kein Haus einen Keller.) In diesem engem dreckigem Zwischenraum musste ich rumkriechen um ein Stromkabel zu verlegen, da ich als Jungspund dort noch relativ gut reinpasse. (Zugenommen habe ich noch nicht.) Etwas Angst einflößend war das schon unter dem riesen Gebäude. Links in dem Bild bin ich im dem weißen Overall, der nachher gut dreckig war, auf dem Weg durch das Loch in den Untergrund zu sehen.In dem Ferienprogramm haben wir an einem Tag auch einen Tagesausflug auf einen Bauernhof gemacht. Die Kinder haben vor allem die Baby-Lämmer und ein Gänsekücken geliebt, wie auf den Bildern rechts und links zu sehen ist.
S
onstige Highlights waren wie ein Junge den Elektrozaun der Gehege für ca. fünf Minuten angefasst hat und anscheinend den Stromschlag ganz toll fand. Auf einmal gab es aber einen riesen Schlag und der schreckliche Schmerz war gar nicht mehr lustig. In einem Tal gab es einen sehr schlammigen Tümpel, den die Kinder natürlich genossen haben. Anschließend waren alle Kinder mit Schlamm eingedeckt. Auf dem Heimweg waren nach diesem ereignisreichen Tag natürlich jeder müde.
Da die Bussitze nicht die bequemsten zum schlafen sind, haben sich die Kinder einfach auf den Boden unter den Sitzbänken gelegt.
Von dem Bauernhof hatte man auch eine gute Aussicht auf Napier. Den Teil auf dem Hügel kann man auf dem Foto rechts sehen.Meine Gasteltern waren die Schulferien über in Australien im Urlaub, da Kirsty als Lehrerin Urlaub hatte. Wir drei Kinder waren daher alleine zu Hause, was aber gut geklappt hat. Beim Kochen haben wir uns abgewechselt und das Haus haben wir relativ sauber gehalten.







